PriBweitGuten Tag !

Pünktlich zu Anfang Oktober möchte ich Euch den aktuellen Newsletter zum „Thema Transparenz bei Dogs and Horses“ zusenden.
Was verstehe ich unter Transparenz?
Im letzten Newsletter hatte ich auf die Möglichkeit des Einzel-und Gruppenunterrichts bei Euch vor Ort hingewiesen.
Viele von Euch waren bereits zum Training bei mir vor Ort oder in auswärtigen Kursen und konnten sich über meine Art des Trainings und über mich als Person ein Bild machen.
Andere von Euch sind „stille Leser“, würden aber gern mehr dazu wissen.
Evtl. hatte der/ die eine oder andere schon Unterricht bei anderen Reitlehrern und möchte einfach wissen- was macht Barbara anders als andere Trainer. Überzeugt mich das? Ist das für mich interessant?
Was macht Dogs and Horses- die Reitakademie aus?
Und- was kostet mich ein Training dort???
Ich persönlich ärgere mich immer sehr, wenn ich auf einer HP lese: Preise auf Anfrage…….;ich möchte doch wissen, ob dieses Training in mein Budget passt und- was ich dafür erwarten darf!
Daher findet Ihr hier auf meiner HP natürlich alle wichtigen Informationen zu den aktuellen Preisen und Angeboten bei Dogs and Horses.

Weiterhin möchte ich Euch heute einmal Einblick in die Philosophie, die Möglichkeiten und den Inhalt der Trainingseinheiten geben.

Philosophie:
Ich beschäftige mich schon sehr sehr lange mit der Reiterei. Nicht nur mit der eigenen; ich schaue auch, wie machen es andere- gefällt es mir, gefällt es mir nicht?
Es gibt für mich eine Menge toller Vorbilder: die fürstliche Hofreitschule, nach deren Grundlagen ich heute selber trainiere und mich dort auch regelmäßig durch Seminare und Unterricht weiterbilde,
Bent Branderup- akademische Reitkunst, Philippe Karl oder Dominique Barbier.
Ich habe mich sehr intensiv mit diesen Lehren befasst- grundlegend möchte ich behaupten, daß sie alle das Pferd in den Vordergrund stellen, leichtes , zügelunabhängiges Reiten propagieren – ohne Druck und Zwang. ( Natürlich noch vieles mehr).
Genau das dürft Ihr bei mir ebenfalls voraussetzen!!!!!
Dennoch ist das nicht alles; ein jeder von uns hat seine ganz eigenen positiven ( negativen) Eigenschaften, Fähigkeiten, Talente und Erfahrungen.
Ich z. Bsp. war fast 30 Jahre für die Pharmaindustrie tätig. Während dieser Tätigkeit durfte ich eine Menge lernen: Menschenkenntnis, Empathie, Motivationsfähigkeit, Selbstreflektion, mich positiv mental zu trainieren und vieles mehr.
Aber : in dieser Zeit lastete ein enormer Erfolgsdruck auf mir. Extremer Stress, Terminnot, innere Unruhe und die daraus resultierende Unzufriedenheit haben mich schließlich krank gemacht.
Und unsere Pferde? Stellen wir an sie nicht auch hohe Anforderungen, machen oftmals Druck- vielleicht auch aus Unwissenheit.
Wer möchte so etwas? Ich nicht, Ihr nicht – und unsere Pferde schon gar nicht.
Bei jedem Kontakt mit meinem Pferd stelle ich mir die Frage: würde ich mich als mein Pferd jetzt wohlfühlen? Mittlerweile habe ich gelernt entsprechend zu handeln..
All diese Erfahrungen habe ich in mein eigenes , vielleicht sehr eigenwiliges Trainingkonzept eingebracht.
Wie sieht dieses Konzept nun aus?
Meine Einstellung ist : immer , jederzeit absolut pro Pferd – immer, jederzeit absolut pro Mensch / Reiter!!!!!!!!
Ich gehe auf die individuelle Persönlichkeit des Pferdes ein ( unsicher , ängstlich, aufgeregt…) und führe es in einen Zustand, in dem es ihm möglich ist zu lernen.
Ängstliche oder nervöse Pferde müssen erst „ runter“ kommen, bevor sie in der Lage sind zu lernen.
Ähnlich ist mein Vorgehen beim Reiter: persönliche Gelassenheit zu vermitteln ist das Ziel jeden Trainingsbeginns.
Wertschätzung:
Es gibt für mich kein falsch, kein unwichtig, Andersartigkeit ist gewünscht, Respekt voreinander ein absolutes Muss!
Zu Beginn jeder neuen Trainingseinheit gehe ich auf die aktuelle Ist-Situation ein, hole den Reiter dort ab um am Ende das definierte Trainingsziel zu erreichen.
Schimpfen, strafen, lautes Geschrei oder Druck gehören nicht in mein Repertoir!!!!
Lob, positive Verstärkung, Motivation , sich Gutfühlen – sind die Bausteine , stetige Wiederholung, kurze Reprisen und freundliche Korrektur sind die Garanten um zum Erfolg zu kommen.
Inhalte des Training:
Die Pflicht:
Vermittelt wird bei mir das Handwerkszeug richtiger Hilfengebung mit dem Ziel wirklich leichten Reitens auf Gewichts,-Stimmhilfen……..
Dazu gehört für mich das Weitergeben des nötigen Hintergrundwissens rund um die Theorie.
– Wie sieht denn eine Lektion aus?
– Wozu ist das gut?
– Welche anatomischen Zusammenhänge bestehen?
– Was ist schädlich?
– Wie ist die Hilfengebung ?
– Pferdeverhalten verstehen………

Die Kür:
Durch Erlernen und Einüben des korrekten Handwerkszeuges ist man beim Reitenlernen auf einem guten Weg.
Warum aber sieht das Reiten bei manchen anders aus ? Feiner, nicht mechanisch- ja sogar im schönsten Falle wie von Zauberhand geführt?
Das Geheimnis ist eine positive mentale Grundhaltung in Verbindung mit einem starken inneren Bild.
Was meine ich damit?
Spitzensportler haben längst das Mentalcouching für sich entdeckt!
Positives Denken, Veränderung einer negativen Grundeinstellung, Angst, Unsicherheiten können hierbei abgebaut werden.
Wettbewerbssituationen z. Bsp. werden bis in`s kleinste Detail durchdacht, förmlich durchlebt mit allen Gefühlen, Handlungen und evtl auftretenden Mißgeschicken, für die dann gleichzeitig die Lösung erdacht und durchlebt wird.
Im „ Ernstfall“ spult sich dann alles genau so ab, weil das Gedankengut nichts anderes mehr zulässt.
Diesen Vorteil machen ich mir auch im Unterricht zunutze, indem ich meine Schüler in diese Richtung couche. Beim Erlernen neuer Handlungsabläufe lernt der Reiter das nicht nur auf dem Pferd, sondern auch zuhause , im Auto etc. indem er die Abläufe genau durchdenkt.
Der Vorteil ist, dass das Gehirn Abläufe nicht nur während des Tuns lernt, sondern auch bei oben beschriebener mentaler Arbeit.
Ein weiterer Punkt ist die Vermittlung eines starken inneren Bildes dessen, was man gerade reitet.
Ich trainiere Euch darauf gedanklich vollständig beim Pferd und der gerade auszuführenden Lektion zu sein. Eure Vorstellungskraft bezüglich dieser Lektion ist so stark, daß Ihr diese Gedanken auf Euer Pferd übertragt. Ihr meint, das geht nicht??????…………………..
Letztendlich ist das Ziel, daß Ihr Euch während Ihr reitet gedanklich von außen zuseht. All das überträgt sich auf Euer Pferd.
Spätestens dann ist aus dem technischen Reiten ein sehr feines Reiten geworden.
Spannend , oder??????
Ihr wollt beim Training erst einmal zuschauen, bevor Ihr`s probiert? Gerne- bitte sprecht mich darauf an; wir finden einen Termin dafür.
Möchtet Ihr nur die Technik oder auch die Kür???
Dann freu ich mich auf Eure Kontaktaufnahme!!!!!!
Seid herzlich gegrüßt
Eure Barbara